16 August 2025 - 10:07
Source: ABNA
2 Verletzte bei Schießerei in der Nähe einer Moschee in Schweden

Die schwedische Polizei meldete, dass bei einer Schießerei in der Nähe einer Moschee in der Stadt Örebro zwei Personen verletzt wurden.

Laut der internationalen Nachrichtenagentur AhlulBayt (a.s.) - ABNA - gab die schwedische Polizei heute (Freitag) bekannt, dass bei einer Schießerei in der Nähe einer Moschee in der Stadt Örebro zwei Menschen verletzt wurden. Die Behörden vermuten, dass der Vorfall mit kriminellen Netzwerken in Verbindung steht.

Ein Sprecher der schwedischen Polizei sagte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, dass die Verletzten in ein Krankenhaus gebracht wurden, weigerte sich jedoch, Einzelheiten über die Schwere ihrer Verletzungen zu nennen.

Die schwedische Polizei untersucht den Vorfall als versuchten Mord und sucht nach einem Verdächtigen, obwohl bisher niemand festgenommen wurde.

Schweden kämpft seit mehr als einem Jahrzehnt mit einer Welle von Gewalt im Zusammenhang mit kriminellen Banden, und die jüngste Schießerei könnte nach Ansicht von Ermittlern in diesem Zusammenhang stehen.

Die schwedische Polizei erklärte in einer Stellungnahme ohne weitere Details: "Basierend auf der aktuellen Situation und den Umständen der Schießerei in Örebro ist es wahrscheinlich, dass dieser Vorfall mit kriminellen Netzwerken in Verbindung steht."

In der Stadt Örebro, die etwa 200 Kilometer westlich von Stockholm liegt, wurden im vergangenen Februar 10 Schüler und Lehrer bei einer tödlichen Schießerei getötet, die als der tödlichste bewaffnete Angriff in der schwedischen Geschichte in Bezug auf die Opferzahl gilt. Der Täter, ein ehemaliger Schüler, beging am Ende Selbstmord. Die Ermittler fanden in diesem Fall kein klares Motiv für die Tat des Angreifers und gaben an, dass er keine Verbindungen zu kriminellen Banden hatte.

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